Donnerstag, 9. April 2009
Tag 3: Philadelphia - Washington
Heute war ich erst um 6 Uhr richtig wach. – Für mich ist es ziemlich spannend zu sehen, wie der Körper auf die Zeitverschiebung reagiert. Das Frühstück war leider eher schlecht: Es gab Bagels aus der Tüte und Waffeln zum selber backen – mit Teig aus der Tüte. Dafür war das Wetter toll: Die Sonne schien, und es war frühlingshaft warm (hatten wir erwähnt, dass es in New York geschneit hat?). Wir brachen nach Philadelphia auf, um uns noch ein wenig im Independence National Historical Park umzusehen, bevor wir mittags Richtung Washington aufbrechen wollten. Es ist schon sehr beeindruckend, die ganzen alten Gebäude zu sehen, in denen so viel Geschichte steckt. Außerdem waren wir in der Elfreth’s Alley; laut unserem Reiseführer ist dies die älteste Straße der USA. Um nach Washington zu fahren, haben wir uns diesmal bewusst für die zeitmäßig längere Strecke entschieden: Der Highway No. 1 führt durch das Brandywine Valley und hat wunderschöne Landschaft, verschlafene Orte und große Farmen zu bieten. Dort fanden wir auch endlich einen Supermarkt, der frisches Obst verkauft! Ich habe gelernt, dass Walmarts und Targets dafür nicht geeignet sind. In Baltimore (wovon wir nur Vororte mit Plastik-Häuserfronten und das richtig schöne Hafenviertel gesehen haben) wechselten wir für den letzten Teil unseres Weges auf die Interstate und kamen am späten Nachmittag in Washington an. Unser Hotel liegt im Rock Creek Park in der Nähe des Zoos, und unser Zimmer ist wirklich toll und riesig groß. Das einzige Manko ist das Parken, da es rundherum nur zeitlich begrenzte Parkmöglichkeiten gibt und der hoteleigene Parkplatz $28,00/Nacht kostet. Nach längerem Suchen haben wir ein öffentliches Parkhaus gefunden, bei dem wir mit $30,00 zwei Tage abdecken können. Parken ist in den bisher besuchten Städten immer eine relativ teure Angelegenheit gewesen: In New York waren $20,00 für 3 Stunden normal, in Philadelphia $15,00. Wir sind gespannt, wie das weitergeht. Dazu aber erst morgen mehr! Gute Nacht!

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Donnerstag, 9. April 2009
Tag 2: New York - Philadelphia
New York um 5 Uhr - und ich bin wach! Peter schaffte es bis 6 Uhr, und so saßen wir um 7 Uhr in einem sehr netten kleinen Cafe am Bryant Park und frühstückten. Und das wirklich großartig! Danach holten wir unseren Mietwagen ab und brachen nach Lower Manhattan auf. Peter schlug sich auf New Yorks Straßen echt tapfer. Mich haben die Taxifahrer schon als Beifahrerin nervös gemacht. Nachdem wir die Freiheitsstatue aus der Ferne bewundert hatten (und die endlos scheinende Schlange von Menschen, die mit der Fähre hinüber wollten), haben wir uns ein wenig im Financial District umgesehen und die vielen tollen alten Gebäude bewundert, die einen krassen Kontrast zu den neuen Wolkenkratzern darstellen.



Die Baustelle am World Trade Center ist bisher nur bis auf Straßenhöhe fortgeschritten, d.h. es ist immer noch eine große Lücke vorhanden. Gegen Mittag sind wir dann Richtung Philadelphia aufgebrochen und haben gelernt, dass man manchmal kostenpflichtige Straßen Highways vorziehen sollte. Als wir viel später als erwartet am Nachmittag in unserem Hotel in Williamstown (ca. 30 km von Philadelphia entfernt) ankamen, waren wir ganz schön k.o. Zum Abendessen waren wir im Historic District, und der erste Eindruck war richtig toll. Den zweiten Eindruck haben wir auf morgen verschoben. Bis dahin wird geschlafen!

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren

 


Tag 1: New York
Wir sind in New York! Die Reise war total entspannt: Wenig Wartezeit an den Flughäfen, ein ruhiger Flug und toller Service im Flugzeug (was dazu beitrug, dass ich fast relaxt war!) und ein richtig schneller Transfer von Newark bis vor die Tür unseres Hotels, das direkt am Times Square liegt. Auf der Fahrt von Newark zum Hotel hatte man einen großartigen Blick auf die Skyline von New York. Nachdem wir eingescheckt hatten (das Zimmer ist auf New Yorker Niveau: 21. Stock!, nur leider nach hinten raus), haben wir uns auf den Weg gemacht, um erste Eindrücke zu sammeln. Was wir gesehen haben, ist fast genau so, wie wir es uns immer vorgestellt hatten! Vielleicht ist es noch ein bisschen höher, bunter, schneller und lauter! Aber auf eine unglaubliche Weise ist es auch irgendwie entspannt. Auf unserem Weg zum Central Park haben wir die Radio City Music Hall, das Rockefeller Center und das Museum of Modern Art gesehen. Wir haben uns auf der Fifth Avenue von ein paar schicken Läden beeindrucken lassen, bevor wir durch den Central Park und über die Eighth Avenue in den Theater District zurückgekehrt sind. Ein superleckeres Abendessen in einem gemütlichen kleinen Restaurant war der Abschluss eines echt aufregenden Tages. Hier ist es jetzt 21.00 Uhr, und wir sind einfach nur noch müde! Daher erst einmal: Gute Nacht!

Permalink (1 Kommentar)   Kommentieren

 


Dienstag, 7. April 2009
Der Montag vor dem Urlaub
Ein Tag voller Aufregung - und ich fühlte mich doch schon vorher urlaubsreif! Gestern Abend habe ich mir - wie auch immer - einen Brustwirbel ausgerenkt, was super schmerzhaft war. Also musste ich heute unbedingt noch zum Arzt. Morgens hatte ich aber ein Vorstellungsgespräch, was ich ungern absagen wollte. Also gab es einen Vormittag voller Vorstellungsgespräch und einen Nachmittag in diversen Arztpraxen, damit man sicher sein konnte, dass es nur der Wirbel war. Und dann natürlich einen Abend voller Kofferpacken. Im Moment geht es mir besser. Wir hoffen, dass es so bleibt und wir morgen fliegen können, um endlich einmal zu entspannen. Dann gibt es hier auch eindlich einen regelmäßigen Urlaubsbericht von der USA-Ostküste, sofern die Internetverbindungen in den Hotels klappen. Bis dahin alle Liebe!

Permalink (0 Kommentare)   Kommentieren